SpaceX hat am frühen Montagmorgen erfolgreich 25 zusätzliche Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht und damit sein Ziel, einen globalen Breitband-Internetzugang bereitzustellen, weiter vorangetrieben. Der Start, der von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien aus durchgeführt wurde, ist die neunte Orbitalmission des Unternehmens in diesem Jahr und die 592. seit 2010.
Missionsdetails
Eine Falcon-9-Rakete hob um 00:47 Uhr EST ab und beförderte die neueste Charge von Starlink-Satelliten – mit der Bezeichnung Gruppe 17-30 – in eine vorläufige Umlaufbahn. Etwa eine Stunde nach dem Start wurden die Satelliten wie geplant freigegeben. Durch diesen Einsatz erhöht sich die Gesamtzahl der aktiven Starlink-Satelliten auf 9.500. Die erste Stufe der Falcon 9, Booster 1093, absolvierte ihren 13. Flug, bevor sie auf dem Drohnenschiff „Of Course I Still Love You“ im Pazifischen Ozean landete.
Ausbau der globalen Konnektivität
Das Starlink-Netzwerk bietet jetzt Internetzugang in abgelegenen Gebieten auf der ganzen Welt und bietet eine Lösung für unterversorgte Bevölkerungsgruppen und Standorte mit eingeschränkter Konnektivität. Der Dienst richtet sich auch an Fluggesellschaften, die während des Flugs WLAN benötigen, sowie an Mobilfunkanbieter, die in Notsituationen eine direkte Satelliten-zu-Mobiltelefon-Kommunikation anbieten möchten.
Warum das wichtig ist: SpaceX baut sein Starlink-Netzwerk schnell aus, fordert traditionelle Satelliten-Internetanbieter heraus und gestaltet möglicherweise die globale Kommunikation neu. Die ständigen Starts, gepaart mit der Wiederverwendbarkeit von Raketenkomponenten wie Booster 1093, verdeutlichen die aggressive Expansionsstrategie von SpaceX. Dieser schnelle Einsatz wirft Fragen zu den langfristigen Auswirkungen auf die Überlastung der Umlaufbahn und zum Gleichgewicht zwischen erweitertem Zugang und ökologischer Nachhaltigkeit auf.
SpaceX verschiebt weiterhin die Grenzen des kommerziellen Raumfahrtbetriebs und festigt seine Position als wichtiger Akteur in der Zukunft der Internetkonnektivität.
























